Wer sich mit Marketing beschäftigt, kommt aktuell nicht um den Begriff des Influencer Marketings herum. Wie der Name schon sagt liegt dabei der Schwerpunkt auf der Kooperation von Unternehmen mit Influencern.

Wer erfolgreich in diesem Bereich tätig sein will, dem ist bewusst, wie entscheidend dabei die Wahl des richtigen Influencers ist. Denn der Erfolg einer Kampagne steht und fällt mit dem richtigen Kooperationspartner. Wer dies verinnerlicht hat, dem drängt sich automatisch die Frage auf, was einen Influencer überhaupt zu einem “guten” Influencer macht. Die Antwort lässt sich anhand verschiedener Bewertungskriterien festmachen:

Followerzahl und Wachstum

Das Kriterium, welches oftmals an erste Stelle gesetzt wird, ist eine möglichst hohe Followerzahl. Denn viele Follower bedeuten große Beliebtheit und eine große Reichweite. Diese Annahme ist allerdings nur teilweise richtig. Immer häufiger gibt es bei einer hohen Anzahl an Followern auch einen höheren Anteil an Fake Follower, die zu einem unnatürlichen Wachstum beitragen und die eigentlich erhoffte Reichweite stark einschränken.

Sogenannte Micro Influencer stellen somit eine attraktive und meist auch günstigere Alternative dar. Diese weisen zwar eine geringere Followerzahl auf, bieten hierfür allerdings, statt der Ansprache extrem Vieler, die Ansprache der richtigen Leute. Relevanter für die Influencerbewertung sind somit also die folgenden Kriterien.

Placement- und Engagementrate

Analysiert man diese beiden Kriterien, so bekommt man bereits ein realistisches Bild davon, ob sich eine Kooperation mit dem jeweiligen Influencer lohnt. Die Engagementrate beispielsweise sagt aus, wieviele der Follower auch tatsächlich mit den Beiträge und damit auch mit dem Content interagieren. (Daher auch der Name Engagementrate, zu deutsch Interaktionsrate) Damit ist diese Rate allein schon sehr viel aussagekräftiger als die reine Followerzahl.

Die Placementrate ermöglicht wiederum den Überblick darüber, wie viele Produktplatzierungen von einem Influencer bereits umgesetzt wurden. Accounts bei denen jeder zweite Beitrag einen kommerziellen Zweck verfolgt, eignen sich weniger gut, da es erstens schwieriger ist, das eigene Produkt richtig zur Geltung zu bringen und zweitens die Follower durch die viele Werbung weniger aufnahmebereit sind.

Thema und Zielgruppe

Passen die Interessen des Influencers zu deiner Marke und dem Image deines Unternehmens? Dies ist bei der Suche nach einem Influencer wohl die wichtigste Frage und sollte die erste sein, die man sich stellt. Wer erfolgreich sein will, sollte seine Zielgruppe bestens kennen! Dieser Grundsatz gilt natürlich auch beim Influencer Marketing. Der einzige Unterschied besteht darin, dass der Influencer in diesem Fall für die Zielgruppe steht, da das von ihm behandelte Thema darüber entscheidet, wer dem Account folgt. Beispielsweise erwartet man bei einem Influencer, der Postings zum Thema Fashion erstellt eher mode- statt sportinteressierte Follower.

Wer die Authentizität der Influencer für die Bewerbung eigener Produkte nutzen will, sollte sich also überlegen, welche Zielgruppe angesprochen werden soll und welcher Influencer sich hierfür am besten eignet.

Qualität der Beiträge

Bei der Einschätzung der Qualität eines Influencer Accounts handelt es sich genau genommen immer um eine subjektive Einstufung. Nicht jeder hat denselben Geschmack oder achtet auf die gleichen Details. Dennoch lassen sich auch hier einige Kategorien herausfiltern, anhand derer eine Bewertung möglich ist. Beispielsweise lassen sich Aktualität und Einzigartigkeit des Contents, als solche verwenden. Zusätzlich lässt sich die Qualität von Beiträgen außerdem danach bewerten, ob der Influencer effektiv Hashtags und Markierungen einzusetzen weiß, um auch hiermit Reichweite zu schaffen.

Persönlichkeit

Eine Kooperation besteht genau genommen aus zwei verschiedenen Teilen: Der erste ist das, was die Follower zu sehen bekommen, das Endprodukt der Zusammenarbeit.  Der zweite und genauso entscheidende Teil, ist das was “hinter den Kulissen” passiert. Wie zuverlässig ist der Influencer? Kann er Gefordertes gut umsetzen und zugleich seinen eigenen Stil beibehalten? Die Persönlichkeit des Influencers beeinflusst zu einem großen Teil den Verlauf der Zusammenarbeit und entscheidet natürlich außerdem darüber, ob es sich um eine einmalige oder langfristige Zusammenarbeit handelt.

Wie sich schnell erkennen lässt, ist die Liste der Anforderungen an den perfekten Influencer ziemlich lang. Je präziser die Vorstellungen für die Kooperation, desto mehr Kriterien gilt es zu berücksichtigen und wer sich mit dem Thema beschäftigt, dem fallen sicher schnell noch einige andere Anforderungen ein, die es zu erfüllen gilt.

Wer nun bereits damit begonnen hat, sich die für die Recherche notwendigen Arbeitsstunden auszurechnen und verzweifelt versucht diese in seinem überfüllten Kalender zu finden, der kann sich jetzt wieder entspannen. Einfach einmal durchatmen und guten Gewissens Influry die ganze Arbeit überlassen. Die automatisierte Influencer Buchungsplattform ermittelt anhand deiner Kriterien dein märchenhaftes Match.

 

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